Freitag, 17. August 2012

San Fransisco


First of all: SFO ist sehr gemischt. Hier treffen sich Menschen verschiedenster Herkunft und leben meist friedlich zusammen.
Die verschiedenen Viertel haben eine sehr unterschiedliche Gestaltung. Viele davon im alten englischen Kolonialstil.
Die Menschen die wir getroffen haben waren alle sehr nett und hilfsbereit.
Von der oft nachgesagten übertriebenen/aufgesetzten Höflichkeiten haben wir noch nichts gemerkt.
Wir standen mit 6 Stunden Verspätung kurz vor 12pm Ortszeit mitten in San Fransisco da, wo uns das letzte Sammeltaxi rausgeschmissen hat und hofften, dass wir nicht im Regen stehen gelassen würden.
Wir brauchten nicht lange hoffen, bis Mirza uns die Tür öffnete, uns herein bat und gut bewirtete.
Unser erster amerikanischer Host ist Bosnier aus Schweden, der als studierter Informatiker bei Apple arbeitet.
Nach der viel zu langen oder zu kurzen Nacht (9 Stunden Jetlag merkt man schon deutlich) hat uns Mirza zum Beachvolleyball  mitgenommen.
Die Gruppe, die sich dort traf bestand aus Leuten die sich im Internet verabredet haben und mehrheitlich noch nicht richtig kannten. Nachdem wir auf dem Spielfeld mit Pauken und Trompeten untergegangen sind, ging es zum gemeinsamen Sandwichessen.
Es war eine sehr kurzweilige und unterhaltsame Begegnung.
Eventuell treffen wir den einen oder anderen in Deutschland über Couchsurfing wieder. Couchsurfing ist in San Fransisco übrigens sehr bekannt. Unser Host bekommt wohl 5-6 Anfragen pro Tag. Kein Wunder, dass er nicht allen antwortet. Aber auch sonst sahen wir meist wissendes Nicken, wenn wir von CS.org sprachen und zu Erklärungen ansetzen wollten.

Nach dem Essen führte und Mirza noch ein bisschen durch "seine" Stadt


Das Wetter war für uns übrigens sehr, äh… gewöhnungsbedürftig.
Von richtig Sonne (mit Sonnenbrand) bis totaler Nebel an der Golden Gate Bridge inkl. viel Wind und Kälte wird alles geboten.


Jep, ihr habt richtig gelesen… ein paar Touripunkte haben auch wir angesteuert. Alcatraz haben wir vom Festland aus bewundert und die Pfeiler der Golden Gate Bridge im Nebel erahnen können.
Danach ging es in den Presidio-Park. Dieser hatte im stetig über uns wehenden Nebel eine ganz eigenartige Stimmung. 

Leider war dann auch schon wieder unser letzer Tag in SFO fast zu Ende und wir trafen uns noch mit unserem Host in einem genialen Restaurante mit super mexikanischem Essen. Unter anderem haben wir Fisch-Carpaccio als Vorspeise gegessen, also rohe Meeresfrüchte in einer pikanten Zitronensauce eingelegt. Dazu eingelegte, riesige Maiskörner, frittiertes Irgendwas (ich hätte gesagt, dass das Kartoffel war, war’s aber nicht) und halbes Hühnchen.

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